News 10

29.05.2019 | Neuigkeiten bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe

Aktueller REHADAT-Newsletter erschienen

REHADAT-Logo

Der neue REHADAT-Newsletter mit allen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist erschienen. Diesmal geht es um folgende Themen:

  • Alles zum Thema Hilfsmittel: REHADAT-Portal mit neuer Suche
  • Online-Umfrage „Mit Hörschädigung im Job“
  • Urteil: Erstattung von Fahrtkosten bei der Stufenweisen Wiedereingliederung
  • Gute Praxis: Das Budget für Arbeit
  • Acht andere Leistungsanbieter
  • REHADAT on Tour: Messerückschau REHAB 2019
  • Prüfung der Fahrtauglichkeit bei Elektrorollstuhl-Versorgung?
  • IW-Dossier zum Stand der Inklusion in Deutschland
  • Wo arbeiten die meisten schwerbehinderten Menschen?
  • BDA will Rehabilitation verbessern
  • Neue Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“
  • „Forum Wirtschaft und INKLUSION“ startet bundesweit
  • Inklusionspreis der Wirtschaft 2019 verliehen
  • Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden benötigt?
  • Das BGG in Gebärdensprache
  • REHADAT-Seminare im November
  • Folgen Sie uns auf Twitter!

Hier rufen Sie den aktuellen Newsletter auf: www.rehadat.de

Viel Spaß bei der Lektüre!

16.05.2019 | „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“

Neue Initiative gestartet

Logo und Schriftzug der Bundesagentur für Arbeit

Im April startete die Pilotphase der neuen Initiative "Einstellung zählt - Arbeitgeber gewinnen" in sechs Arbeitsagenturbezirken. Die Initiative soll Arbeitgeber für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen sensibilisieren und richtet sich gezielt an die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, die derzeit aus den unterschiedlichsten Gründen laut Anzeigeverfahren noch keine schwerbehinderten Menschen ausbilden oder beschäftigen.

Initiatoren sind die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bmas.de

29.04.2019 | Situation schwerbehinderter Menschen

Blickpunkt Arbeitsmarkt veröffentlicht

Ausschnitt Titelblatt Broschüre 'Situation schwebehinderter Menschen'

Die Bundesagentur für Arbeit hat im April 2019 eine neue Ausgabe ihrer Broschüre "Situation schwerbehinderter Menschen" veröffentlicht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
  • Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der Bevölkerung insgesamt.
  • Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
  • Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
  • Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
  • Auch schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage. Die Arbeitslosigkeit ging 2018 aber nicht ganz so stark zurück wie bei nicht-schwerbehinderten Menschen.
  • Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildungals bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
  • Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
  • Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist – auch in der Altersgruppe der 25-bis unter 55-Jährigen – bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
  • Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik blieb 2018 auf Vorjahresniveau.

Hier können Sie die Broschüre bei der Bundesagentur für Arbeit aufrufen: statistik.arbeitsagentur.de

 

16.04.2019 | Schwerbehinderte Menschen in Beschäftigung

BA veröffentlicht Statistik

Ausschnitt Titelblatt 'Beschäftigungsstatistik 2017'

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Sie basiert auf den Daten, die von der Bundesagentur für Arbeit aus dem Anzeigeverfahren gemäß § 163 Abs. 2 Sozialgesetzbuch (SGB) IX zur Berechnung des Umfangs der Beschäftigungspflicht, zur Überwachung ihrer Erfüllung und der Berechnung einer unter Umständen fälligen Ausgleichsabgabe jährlich erhoben werden.

Die Statistik liefert Informationen über die Anzahl der anzeigepflichtigen Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen und weiteren arbeitgeberbezogenen Merkmalen, wie die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze (besetzt, unbesetzt) und die Ist-Quote. Daneben liefert sie Informationen über die Anzahl der schwerbehinderten, gleichgestellten und sonstig anrechnungsfähigen Personen in Beschäftigung, die bei diesen Arbeitgebern beschäftigt sind. Eine Aufteilung nach weiteren Merkmalen, wie z.B. den Größenklassen der Anzahl der Arbeitsplätze, den Wirtschaftszweigen und den Bundesländern ist zudem möglich.

Mehr Informationen finden Sie bei REHADAT-Statistik hier: www.rehadat-statistik.de

11.04.2019 | Stand der Inklusion in Deutschland

Themenheft Inklusion unter Mitwirkung von REHADAT erschienen!

Cover iwd-Themenheft Inklusion 2019

Vor zehn Jahren, im März 2009, ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Die Bundesregierung setzt diese mit den Nationalen Aktionsplänen von 2011 und 2016 um und will so die gleichberechtigte Teilhabe der mehr als zehn Millionen Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in Deutschland verwirklichen.

Das neu erschienene Themenheft Inklusion des Informationsdienstes des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd) in Zusammenarbeit unter anderem mit REHADAT wagt eine Bestandsaufnahme und liefert Antworten auf folgende Fragen:

Wie gut gelingt die gleichberechtigte Teilhabe in Deutschland, wie häufig besuchen Kinder mit einer Behinderung eine Regelschule, welche Schwierigkeiten haben sie beim Übergang in den Beruf, wie viele schaffen es als Erwachsene an eine Uni und auf den ersten Arbeitsmarkt? Und welche Fortschritte bringt Menschen mit Behinderung eigentlich die Digitalisierung?

Das Themenheft können Sie hier downloaden: www.iwd.de/iwd0819.pdf

 

 

 

 

 

28.03.2019 | News zur beruflichen Teilhabe!

REHADAT-Newsletter 2/2019 veröffentlicht

REHADAT-Logo © REHADAT

Viel Spaß beim Lesen des aktuellen REHADAT 2/2019 - Sie finden dort die folgenden Themen:

  • Urteil: Kosten für Hörgeräte werden übernommen
  • Datenbrillen als Hilfsmittel in der Logistikbranche
  • Testnutzerinnen und -nutzer für REHADAT-Hilfsmittel gesucht
  • EASTIN jetzt auch auf Chinesisch
  • GKV-Hilfsmittelverzeichnis komplett überabeitet
  • Reha- und Teilhabeforschende in Deutschland
  • Gemeinsame Empfehlung zum Reha-Prozess veröffentlicht
  • 14 Krankheitstage weniger durch Reha-Maßnahme
  • Inklusive Wege in Ausbildung?! Broschüre zeigt Beispiele aus der Praxis
  • Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben bei Flyinc
  • REHADAT auf der REHAB in Karlsruhe

Hier geht es zum aktuellen REHADAT-Newsletter: www.rehadat.de

08.03.2019 | Schwerbehindertenanzeige ist fällig

IW-Elan-Newsletter 1/2019 veröffentlicht

Ausschnitt aus dem IW-Elan-Newsletter 1/2019

Um Arbeitgeber an die Frist am 31. März 2019 zu erinnern, hat IW-Elan einen aktuellen Newsletter verschickt. Bis zu diesem Termin müssen beschäftigungspflichtige Arbeitgeber nämlich ihre Schwerbehindertenanzeige abgeben und ggf. ihre Ausgleichsabgabe bezahlen.

Mehr Informationen zum Anzeigeverfahren und den Newsletter finden Sie hier: www.iw-elan.de

 

 

21.02.2019 | Inklusive Wege in Ausbildung?!

Broschüre zeigt Beispiele aus der Praxis

Deckblatt der Broschüre

Eine Sammlung von Fallbeispielen zur Inklusion junger Menschen mit Behinderung veröffentlichte der Paritätische Gesamtverband. Anhand von Fallbeispielen werden individuelle Wege nach Verlassen der Schule geschildert und verschiedene Ausbildungsregelungen und Maßnahmen in ihrer Umsetzung nachgezeichnet. Quer durch die Fallbeispiele wird deutlich: Individuelle Begleitung und Assistenz, passgenaue, flexible Förderung und durchlässige Strukturen sind entscheidende Grundbedingungen für erfolgreiche Inklusion – egal, ob in der regulären, in der reha-spezifischen Ausbildungsförderung im dualen System oder in der schulischen Ausbildung.

Hier finden Sie mehr Informationen und den Download der Broschüre: www.jugendsozialarbeit-paritaet.de

29.01.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter!

REHADAT-Newsletter-Kopf © REHADAT

Wir haben heute unserer aktuellen Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen veröffentlicht. Sie finden darin folgende Inhalte:

  • Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe online
  • Gute Praxis: Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion
  • Urteil: Schadensersatz wegen verweigerter stufenweiser Wiedereingliederung
  • Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: REHADAT informiert
  • Sonderförderung der beruflichen Teilhabe durch Bund und Länder
  • Neue Förderleistungen: Sonderkondition für schwerbehinderte Langzeitarbeitslose
  • Neue Projekte und Studien
  • BIBB-Sammelband zu inklusiver Gestaltung beruflicher Bildung
  • Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze
  • Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache
  • AAATE 2019 "Global Challenges in Assistive Technology"
  • ICF-Anwenderkonferenz im März in Stendal
  • REHADAT auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg

Hier geht es zum aktuellen REHADAT-Newsletter: www.rehadat.de

29.01.2019 | Was Unternehmen zur Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe wissen müssen

Neues REHADAT-Portal informiert

Logo Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe

Ab einer Betriebsgröße von 20 Arbeitsplätzen sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Personen zu besetzen. Tun sie dies nicht, fällt eine sogenannte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe an.

160.000 Betriebe waren 2016 insgesamt von dieser gesetzlichen Regelung betroffen. 41.000 von ihnen hatten keinen einzigen Pflichtarbeitsplatz mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt und zahlten die volle Ausgleichsabgabe. Insgesamt mussten 97.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine monatliche Ausgleichsabgabe zwischen 125 und 320 € pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz bezahlen.

Um die Unternehmen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und der Reduzierung der Ausgleichsabgabe zu unterstützen, ist seit heute das neue Portal rehadat-ausgleichsabgabe.de online. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Personalabteilungen, Schwerbehindertenvertretungen und Steuerbüros können sich im neuen Portal über die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe nach § 160 SGB IX informieren.

Nutzer und Nutzerinnen finden im Portal Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie wird die Abgabe berechnet und entrichtet?
  • Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es?
  • Wie kann die Ausgleichsabgabe reduziert werden?
  • Welche Sonderregelungen gelten für kleine Betriebe und welche schwerbehinderten Beschäftigten zählen doppelt?
  • Welche Rolle spielen Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen?
  • Wofür wird das Geld verwendet, das in den Topf der Ausgleichsabgabe fließt?

Ein weiteres Plus der neuen REHADAT-Website: Nutzerinnen und Nutzer gelangen mit wenigen Klicks zu allen Informationen, die sich in den REHADAT-Portalen zur Ausgleichsabgabe finden, wie etwa zur Ersparnisrechner-App, zu den Kontaktdaten der Integrationsämter und Agenturen für Arbeit, zu Urteilen zum Thema Anzeigeverfahren und vielem mehr.

Dazu Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir freuen uns, den betrieblichen Akteuren eine neue praktische Informationsquelle speziell zur Ausgleichsabgabe anzubieten. Denn Unternehmen, die gut informiert sind, tun sich mit der Beschäftigung behinderter Menschen wesentlich leichter.“

Hier können Sie das neue Portal aufrufen: www.rehadat-ausgleichsabgabe.de