News 10

21.08.2019 | Menschen mit Hörbehinderung gesucht

Ausbildung bei Lufthansa Technik

Zwei junge Menschen vor einem Flugzeug

In Hamburg bei der Lufthansa Technik werden seit fast 20 Jahren gehörlose Menschen für den Beruf Werkzeugmechaniker (m/w/d) ausgebildet.

Was die Ausbildung beinhaltet und wie die optimale Bewerbung aussieht, können Sie im Deafservice-Interview mit der zuständigen Personalreferentin Kristin Bakonyi nachlesen: www.deafservice.de

20.08.2019 | Praktikum als Redakteur

Spannend – nicht nur für Raphael

Der blinde Raphael Toma steht auf einer Wiese neben seiner Kollegin.

Der blinde Raphael Toma will Journalist werden und hat deswegen ein Praktikum in der Kronacher Neuen Presse gemacht. Er hat viel dabei gelernt und erlebt. Besonders interessant ist aber auch, was seine Kolleginnen und Kollegen über seine besonderen Fähigkeiten erfahren konnten. Wie sich Raphael Toma zum Beispiel einen Eindruck von Menschen oder Räumen verschafft. Und welche Rolle Geräusche, Gerüche oder Tastsinn spielen.

Lesen Sie hier den Bericht einer Kollegin: www.np-coburg.de

13.08.2019 | Wie gut klappt die EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderung?

Online Fragebogen jetzt ausfüllen

Logo Europäische Kommission

Zur "Überprüfung der Europäischen Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen 2010-2020" hat die EU-Kommission eine (bis zum 23. Oktober 2019 laufende) öffentliche Online-Konsultation eingeleitet.

Die Strategie setzt das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) auf EU-Ebene um. Die Konsultation beschäftigt sich mit der Frage, wie die EU-Politik für Menschen mit Behinderungen „in Zukunft verbessert und wirksamer und zielgerichteter gestaltet werden kann“. Da die EU-Strategie im Jahr 2020 ausläuft, will die Europäische Kommission ihre Umsetzung bewerten.

Den Online-Fragebogen und weitere Informationen zur Konsultation finden Sie online unter folgendem Link: ec.europa.eu/info

13.08.2019 | Projekte, Studien und Forschende zur beruflichen Teilhabe

Portal REHADAT-Forschung überarbeitet

Logo REHADAT-Forschung

Wer sich für die Forschungslandschaft zur beruflichen Teilhabe und Inklusion in Deutschland interessiert, kann alle wichtigen Projekte, Studien sowie Forscherinnen und Forscher im Portal REHADAT-Forschung (www.rehadat-forschung.de) finden – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal umfasst knapp 1800 Projekte aus Forschung und Praxis von allen relevanten Organisationen, Forschungseinrichtungen, Rehabilitations- und Projektträgern zur beruflichen Teilhabe und Inklusion. Die Projektbeschreibungen informieren über Inhalte, Ansprechpersonen, beteiligte Institutionen, Förderer und projektbezogene Veröffentlichungen.

Neun Kategorien geben einen neutralen Überblick über die vielfältigen Bereiche der Forschung: Medizinische Rehabilitation & Beruf, Übergang ins Berufsleben, Ausbildung & Weiterbildung, Arbeit & Beschäftigung, Recht & Politik, Technik & Barrierefreiheit, Behinderungen & Erkrankungen, Informationen & Kooperationen, Klassifikationen, Prozesse & Analysen.

Aktuelle Entwicklungen im Bereich der beruflichen Teilhabe sind in die neue Struktur eingeflossen. Schneller finden kann man jetzt z. B. die BMAS-Förderprogramme mit Projekten zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe und Inklusion schwerbehinderter Menschen, Projekte zur Teilhabe durch Digitalisierung und aktuelle Projekte.

Das Portal bietet außerdem allgemeine Informationen und regelmäßige Neuigkeiten zur Reha- und Teilhabeforschung sowie ihren Akteuren und Themen. Das Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden ist in die Plattform integriert und die Forschenden sind auch online mit den passenden Projektkategorien verlinkt.

„Wir freuen uns, dass wir mit REHADAT-Forschung zu mehr Übersicht und Orientierung über die vielfältige Projekt- und Forschungslandschaft zur beruflichen Teilhabe in Deutschland beitragen können“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-forschung.de

19.07.2019 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

REHADAT-Logo

Lesen Sie im aktuellen REHADAT-Newsletter über Neuigkeien bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen:

  • Zwei neue Wissensreihen: Sehbehinderung/Blindheit und Autismus
  • Welche Produkte & Leistungen bieten Werkstätten an? Verzeichnis für 2019 veröffentlicht
  • Mehr Inklusion durch Digitalisierung – Podcast zeigt Zusammenhänge
  • IXNET unterstützt berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen
  • Neue Begriffe im REHADAT-Lexikon zur beruflichen Teilhabe
  • Online: Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe
  • Mehr digitale Barrierefreiheit: BITV 2.0 in Kraft
  • Berufsvorbereitung: Pferde pflegen oder Senioren begleiten
  • BA analysiert Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

Hier können Sie den Newsletter direkt aufrufen: www.rehadat.de

16.07.2019 | REHADAT-Wissensreihe „Klare Sprache statt Klischees“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit Autismus

Ausschnitt REHADAT-Wissensreihe Autismus

Wie können Menschen mit Autismus am Berufsleben teilhaben und ihre spezifischen Stärken am Arbeitsplatz einbringen? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „Klare Sprache statt Klischees“. Die Veröffentlichung beschreibt, wie Arbeit für Menschen aus dem Autismus-Spektrum gestaltet werden kann und hilft, die Erkrankung besser zu verstehen.

Viele berufstätige Menschen mit Autismus fühlen sich, obwohl sie gut qualifiziert sind, nicht gut in ihrem Job integriert: zum Beispiel, weil sie in ihrer Symptomatik nicht verstanden werden oder weil es an ausreichender Unterstützung am Arbeitsplatz fehlt. Dies ergab eine aktuelle REHADAT-Umfrage zur Arbeitssituation von Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Erfolgsfaktoren für die berufliche Teilhabe sind vor allem die Aufklärung von Führungskräften und Team über Autismus und ein verständnisvolles Arbeitsumfeld.

Die Ergebnisse der Befragung sind in die neueste REHADAT-Wissensreihe eingeflossen. Die Broschüre beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Autismus anzupassen: z. B. durch Aufklärungsmaßnahmen innerhalb der Belegschaft, Schaffung eines reizarmen Arbeitsumfeldes, Strukturierung von Arbeitsaufgaben, sowie durch personelle Unterstützung. Interviews mit einem Arbeitgeber, Experten aus der Praxis und Aussagen von befragten berufstätigen Menschen mit Autismus greifen diese Aspekte auf.

Darüber hinaus erhalten Interessierte grundlegende Informationen über Rechte und Pflichten des Arbeitgebers, die möglichen Auswirkungen von Autismus auf Wahrnehmung, Arbeitsweise, Kommunikations- und Sozialverhalten, zum Grad der Behinderung, zu Arbeitsschutz, Fahrerlaubnis und vieles mehr.

Die Broschüre schließt mit Hinweisen, wo auf der REHADAT-Plattform weitere Informationen zu finden sind, z.B. Praxisbeispiele, Ansprechstellen und Literaturhinweise.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Arbeitgeber, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe (sowie die Ergebnisse der Umfrage): http://rehadat.link/publikationen

12.07.2019 | Nachteils­ausgleiche für Menschen mit Behinderung

Sozialverband Deutschland veröffentlicht Broschüre

Ausschnitt Deckblatt der Broschüre

Der Sozialverband Deutschland SoVD hat kürzlich das Serviceheft „Nachteilsausgleiche für Menschen mit Behinderung – das sind Ihre Ansprüche“ herausgegeben. Die Broschüre erklärt anschaulich, was Nachteilsausgleiche sind und wer diese erhält.

Es gibt viele Nachteile, die Menschen mit Behinderungen im Alltag in Kauf nehmen müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Betroffenen jedoch besondere Schutzrechte und Hilfen beanspruchen. Die so genannten Nachteilsausgleiche sollen helfen, die behinderungsbedingten Nachteile auszugleichen.

Im Bereich „Arbeit und Beruf“ geht es z. B. um die Freistellung von Mehrarbeit, Zusatzurlaub, den besonderen Kündigungsschutz, Anspruch auf Teilzeit, besondere Hilfen zur Erlangung und zum Erhalt eines Arbeitsplatzes oder die vorgezogene Altersrente.

Andere Themen sind Kommunikation, Mobilität, steuerliche Nachteilsausgleiche und Wohnen.

Hier können Sie die Broschüre kostenlos herunterladen: www.sovd.de.

Tipp! in REHADAT-Literatur gibt es knapp 300 Veröffentlichungen mit dem Schlagwort Nachteilsausgleich: www.rehadat-literatur.de.

05.07.2019 | Mehr Inklusion durch Digitalisierung

Podcast zeigt Zusammen­hänge

Blauch Couch mit Überschrift 'KOFA auf dem Sofa'

Im neuen KOFA-Podcast spricht REHADAT-Expertin Mareike Decker über die positiven Einflüsse der Digitalisierung auf die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Wie zum Beispiel Arbeitsplätze mit technischen Hilfsmitteln gestaltet werden können, welches Potential Telearbeit für Menschen mit Behinderung hat und wer Arbeitgeber in Sachen Förderung beraten kann.

Hier können Sie den Podcast „Mehr Inklusion durch Digitalisierung“ anhören: soundcloud.com/kofa-podcast

28.06.2019 | Berufliche Teilhabe von Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit

REHADAT-Wissensreihe „Ich sehe das einfach anders“ veröffentlicht

Titelblatt 'Ich sehe das einfach anders'

Wie können Menschen, die sehbehindert oder blind sind, am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „Ich sehe das einfach anders“. Die Broschüre beschreibt, wie Arbeit für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit gestaltet werden kann, liefert Grundinformationen über die Behinderung und nennt Anlaufstellen.

 

Viele berufstätige Menschen, die blind oder sehbehindert sind, fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz gut integriert. Dies ergab eine aktuelle REHADAT-Umfrage zur Arbeitssituation von Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung. Erfolgsfaktoren für die berufliche Teilhabe sind die passende Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung sowie ein unterstützendes Arbeitsumfeld.

Die Ergebnisse der Befragung und die Auswertung zahlreicher Praxisbeispiele sind in die neueste REHADAT-Wissensreihe eingeflossen. Die Broschüre beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von sehbehinderten und blinden Beschäftigten anzupassen: z. B. durch Hilfsmittel, barrierefreie Software, behinderungsgerechte Umgebungsgestaltung, Veränderung der Arbeitsinhalte und -organisation, personelle Unterstützung oder Weiterbildung. Interviews mit Experten aus Forschung und Praxis sowie mit einem blinden Sachbearbeiter greifen diese Aspekte auf.

Darüber hinaus erhalten Interessierte grundlegende Informationen: über Rechte und Pflichten des Arbeitgebers, verschiedene Aspekte des Sehvermögens (Visus und Gesichtsfeld), die Auswirkungen auf Informationsaufnahme, Orientierung und das kollegiale Miteinander, die Abgrenzung von Sehbehinderung zu Blindheit, den Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Barrierefreiheit und vieles mehr.

Die Broschüre schließt ab mit weiterführenden Informationen innerhalb von REHADAT, u.a. mit Praxisbeispielen, Ansprechstellen und Literaturhinweisen.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Arbeitgeber, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe (sowie die Ergebnisse der Umfrage): rehadat.link/publikationen

29.05.2019 | Neuigkeiten bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe

Aktueller REHADAT-Newsletter erschienen

REHADAT-Logo

Der neue REHADAT-Newsletter mit allen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist erschienen. Diesmal geht es um folgende Themen:

  • Alles zum Thema Hilfsmittel: REHADAT-Portal mit neuer Suche
  • Online-Umfrage „Mit Hörschädigung im Job“
  • Urteil: Erstattung von Fahrtkosten bei der Stufenweisen Wiedereingliederung
  • Gute Praxis: Das Budget für Arbeit
  • Acht andere Leistungsanbieter
  • REHADAT on Tour: Messerückschau REHAB 2019
  • Prüfung der Fahrtauglichkeit bei Elektrorollstuhl-Versorgung?
  • IW-Dossier zum Stand der Inklusion in Deutschland
  • Wo arbeiten die meisten schwerbehinderten Menschen?
  • BDA will Rehabilitation verbessern
  • Neue Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“
  • „Forum Wirtschaft und INKLUSION“ startet bundesweit
  • Inklusionspreis der Wirtschaft 2019 verliehen
  • Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden benötigt?
  • Das BGG in Gebärdensprache
  • REHADAT-Seminare im November
  • Folgen Sie uns auf Twitter!

Hier rufen Sie den aktuellen Newsletter auf: www.rehadat.de

Viel Spaß bei der Lektüre!