News 10

29.01.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter!

REHADAT-Newsletter-Kopf © REHADAT

Wir haben heute unserer aktuellen Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen veröffentlicht. Sie finden darin folgende Inhalte:

  • Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe online
  • Gute Praxis: Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion
  • Urteil: Schadensersatz wegen verweigerter stufenweiser Wiedereingliederung
  • Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: REHADAT informiert
  • Sonderförderung der beruflichen Teilhabe durch Bund und Länder
  • Neue Förderleistungen: Sonderkondition für schwerbehinderte Langzeitarbeitslose
  • Neue Projekte und Studien
  • BIBB-Sammelband zu inklusiver Gestaltung beruflicher Bildung
  • Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze
  • Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache
  • AAATE 2019 "Global Challenges in Assistive Technology"
  • ICF-Anwenderkonferenz im März in Stendal
  • REHADAT auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg

Hier geht es zum aktuellen REHADAT-Newsletter: www.rehadat.de

29.01.2019 | Was Unternehmen zur Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe wissen müssen

Neues REHADAT-Portal informiert

Logo Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe

Ab einer Betriebsgröße von 20 Arbeitsplätzen sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Personen zu besetzen. Tun sie dies nicht, fällt eine sogenannte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe an.

160.000 Betriebe waren 2016 insgesamt von dieser gesetzlichen Regelung betroffen. 41.000 von ihnen hatten keinen einzigen Pflichtarbeitsplatz mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt und zahlten die volle Ausgleichsabgabe. Insgesamt mussten 97.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine monatliche Ausgleichsabgabe zwischen 125 und 320 € pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz bezahlen.

Um die Unternehmen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und der Reduzierung der Ausgleichsabgabe zu unterstützen, ist seit heute das neue Portal rehadat-ausgleichsabgabe.de online. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Personalabteilungen, Schwerbehindertenvertretungen und Steuerbüros können sich im neuen Portal über die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe nach § 160 SGB IX informieren.

Nutzer und Nutzerinnen finden im Portal Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie wird die Abgabe berechnet und entrichtet?
  • Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es?
  • Wie kann die Ausgleichsabgabe reduziert werden?
  • Welche Sonderregelungen gelten für kleine Betriebe und welche schwerbehinderten Beschäftigten zählen doppelt?
  • Welche Rolle spielen Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen?
  • Wofür wird das Geld verwendet, das in den Topf der Ausgleichsabgabe fließt?

Ein weiteres Plus der neuen REHADAT-Website: Nutzerinnen und Nutzer gelangen mit wenigen Klicks zu allen Informationen, die sich in den REHADAT-Portalen zur Ausgleichsabgabe finden, wie etwa zur Ersparnisrechner-App, zu den Kontaktdaten der Integrationsämter und Agenturen für Arbeit, zu Urteilen zum Thema Anzeigeverfahren und vielem mehr.

Dazu Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir freuen uns, den betrieblichen Akteuren eine neue praktische Informationsquelle speziell zur Ausgleichsabgabe anzubieten. Denn Unternehmen, die gut informiert sind, tun sich mit der Beschäftigung behinderter Menschen wesentlich leichter.“

Hier können Sie das neue Portal aufrufen: www.rehadat-ausgleichsabgabe.de

28.01.2019 | DisAbility Talent werden in Berlin

Programm startet in Kürze

disability-talent2

Das DisAbility Talent Programm vernetzt Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung mit Top-Unternehmen (SAP, BASF, Axel Springer, PwC, Robert Koch Institut und Sanofi) jetzt auch in Berlin. Studierende und AbsolventInnen mit Behinderung und chronischer Erkrankung bekommen die Gelegenheit, deutsche und internationale Unternehmen zu treffen, die eine Behinderung als positiven Aspekt des Profils schätzen. Jetzt schnell noch bis zum 10. Februar bewerben!

Mehr Informationen bekommen Sie hier: www.disability-talent.com

25.01.2019 | Gute Praxis!

Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion

Mann im roten Overall sitzt auf großen Holzfässern und hält ein kleines Holzfass unter dem Arm

Die Kölner Brauerei Früh bildet gezielt Menschen mit Behinderung aus und beschäftigt sie in Produktion, Verwaltung, Gastronomie und im eigenen Hotel. Früh setzt z.B. Menschen mit Einschränkungen der Mobilität, chronischen Erkrankungen, Gehörlosigkeit, Lernbehinderung und Autismus ein. Ursprünglich als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel eingesetzt, gehört die Teilhabe von Menschen mit Behinderung heute fest zur Personalpolitik des Unternehmens.

Lesen Sie bei REHADAT-Gute Praxis, wie Früh anfängliche Probleme – auch unkonventionell – meistern konnte, welche Kontakte und Maßnahmen besonders nützlich sind und wie Kollegen und Kolleginnen reagiert haben: www.rehadat-gutepraxis.de

11.01.2019 | Bitte mitmachen!

Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze

Logo Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Barrierefreiheit von Arbeitsplätzen ist für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung häufig eine essentielle Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund führt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg jetzt eine wissenschaftliche Studie durch. Das Ziel der Studie ist es zu erfassen, inwiefern Unternehmen die Möglichkeiten der Förderung von barrierefreien IT-Arbeitsplätzen kennen und nutzen. Dazu führt die Hochschule jetzt eine Unternehmensbefragung durch.

Die Befragung dauert in etwa 10 Minuten. Bitte nutzen Sie folgenden Link: Befragung zu barrierefreien IT-Arbeitsplätzen

10.01.2019 | Sonderförderprogramme des Bundes und der Länder

Aktualisierte Übersicht

Screenshot Sonderförderprogramme des Bundes und der Länder

Neben der sogenannten Regelförderung, die u. a. in den Sozialgesetzbüchern (SGB) oder der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV) beschrieben wird, legen der Bund und die Länder regelmäßig zeitlich befristete Sonderförderprogramme auf.

Sonderförderprogramme zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen können unterschiedliche Schwerpunkte haben (z. B. Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen, Stabilisierung und Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse). Sie werden als ergänzendes Instrumentarium zur Förderung besonderer Gruppen schwerbehinderter Menschen eingesetzt.

Eine frisch aktualisierte Übersicht der vorhandenen Programme gibt es bei REHADAT: www.talentplus.de/foerderung/sonderfoerderprogramme

17.12.2018 | Gute Beispiele für Wiedereingliederung gesucht

BGN-Integrationspreis 2019

Zwei Männer arbeiten zusammen in einem Büro - einer sitzt im Rollstuhl

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) prämiert außergewöhnliches betriebliches Engagement von Unternehmen, die insbesondere Schwerstverletzten nach Arbeitsunfällen und Berufserkrankten eine erfolgreiche Wiedereingliederung ins Erwerbsleben ermöglichen oder maßgeblich erleichtern.

Unternehmen können sich noch bis zum 31.01.2019 für den Preis bewerben.

Mehr Informationen finden Sie hier: versicherung.portal.bgn.de

10.12.2018 | IW-Elan 2018 steht zum Download bereit

Die Software für das Anzeigejahr 2018 ist veröffentlicht und steht im Download-Bereich zur Verfügung!

Symbolbild für Anzeigejahr 2018

Die Software IW-Elan, mit der die Anzeige zur Ausgleichsabgabe elektronisch abgegeben werden kann, ist auf der Seite www.iw-elan.de verfügbar.

06.12.2018 | Qualifizierung in der Berufsbildung für behinderte Menschen

Kooperation zwischen BIBB und israelischen Berufsbildungsexperten

Logo BIBB © BIBB

Im Rahmen einer neu gestarteten Projektkooperation zum Thema „Qualifizierung von Berufsbildungspersonal für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung“ haben sich Ende November das deutsche Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit israelische Berufsbildungsexperten getroffen. Die Kooperation war im Sommer 2018 mit einer Study Tour angelaufen - jetzt wurden erste Ergebnisse besprochen.

Zum Beispiel wurde der aktuelle Istzustand in den Ländern verglichen. Wichtige Fragen waren hierbei: Welches Personal qualifiziert im jeweiligen Land behinderte Menschen? Wie sehen die jeweiligen Herkunftsprofessionen aus? Wer hat welche spezielle Zusatzqualifikation? Gibt es übertragbare Erfolgsbeispiele?

In einem zweiten Schritt soll jetzt u.a. erarbeitet werden, wie man voneinander lernen kann und wie die Veränderungen in den Arbeitsprozessen der Betriebe einerseits und den besonderen Belangen behinderter Menschen andererseits sich auf die Berufsbildung auswirken sollten.

Zie ist es, mehr behinderte Menschen in berufliche Bildung und Beschäftigung zu bekommen und ihnen damit Teilhabe an diesen beiden wichtigen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen und zugleich die Betriebe mit sehr gut qualifizierten Mitarbeitern zu unterstützen.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bibb.de

05.12.2018 | Positive Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Aktion Mensch veröffentlicht Inklusionsbarometer

Deckblatt Inklusionsbarometer

Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt folgt weiter dem positiven Trend: Das zeigt das Inklusionslagebarometer, welches das Handelsblatt Research Institute im Auftrag von Aktion Mensch im November 2018 veröffentlicht hat.

Erneut sinkt die Zahl der Arbeitslosen mit einer Behinderung auf ein Rekordtief von 162.373 (Vorjahr: 170.508) Suchenden. Gleiches gilt für die Arbeitslosenquote Schwerbehinderter, sie liegt bei 11,7 (12,4) Prozent. Es bleibt dennoch wichtig, die Problemfelder auszumachen und hierfür Lösungen zu schaffen. Denn: Der Abstand zur allgemeinen Quote (5,7 Prozent) der Menschen ohne Behinderung hat sich in diesem Jahr erstmals wieder vergrößert.

Das Handelsblatt Research Institute erstellt das "Inklusionsbarometer Arbeit" jährlich im Auftrag der Aktion Mensch. Es ist ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

In der Ausgabe 2018 wertet die Studie vorhandene statistische Daten zu schwerbehinderten Menschen aus, zum Beispiel die Beschäftigungsquote, die Arbeitslosigkeit, Anträge auf Kündigung und die Besetzung von Pflichtarbeitsplätzen.

Hier geht es zum Inklusionsbarometer 2018: www.aktion-mensch.de