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News

15.08.2022 | Messe REHACARE in Düsseldorf

REHADAT mit Stand und Präsentation vor Ort

REHACARE-Banner 2022

Vom 14. bis 17. September 2022 findet in Düsseldorf die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege statt. Rund 600 Aussteller aus mehr als 35 Ländern präsentieren dort ihre Produkte. Themenparks und Informationsveranstaltungen runden das Angebot für Besucher und Besucherinnen ab. 

REHADAT wird auf der Messe mit einem eigenen Stand vertreten sein: Sie finden uns im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf" in Halle 6 mit der Standnummer D24. Wir freuen uns über Ihren Besuch und zeigen Ihnen gerne, welche Neuigkeiten es bei uns gibt und wie Sie REHADAT als nützliches Tool für sich und Ihre Arbeit einsetzen können.

Unter dem Titel "Hilfsmittel für die berufliche Teilhabe – REHADAT als Recherchetool" präsentiert Kollegin Patricia Traub REHADAT am Donnerstag (15.09.2022) von 12.15 bis 13.15 Uhr in Halle 1, Raum 16a.

Mehr Informationen: Homepage REHACARE 2022

08.08.2022 | Betriebliche Inklusion oft erfolgreich

IW-Kurzbericht zu infas-Teilhabestudie

Deckblatt IW-Kurzbericht 22/2022

Im IW-Kurzbericht 66/2022 „Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen” haben REHADAT-Kolleginnen Teile des Kapitels „Arbeit und Beschäftigung“ aus dem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen betrachtet.

Ihr Fazit: Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Häufig gelingt dies in den Betrieben.

Eine ebenfalls kürzlich erschienene IAB-Studie stellte fest, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch Nachholbedarf bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen haben. Vielfach finden sie keine Bewerberinnen und Bewerber.

Mithilfe der „Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber”, die auf der Grundlage des erweiterten Teilhabestärkungsgesetzes seit Januar 2022 in allen 16 Bundesländern flächendeckend eingerichtet werden, könnte sich die Situation gerade für KMU bald verbessern: Sie können künftig Informationen und Beratung aus einer Hand erhalten – und das sehr praxisorientiert und wirtschaftsnah. 

Zum IW-Kurzbericht Nr. 66/2022: Hohe betriebliche Unterstützung der Menschen mit Behinderungen | iwkoeln.de

02.08.2022 | Relaunch REHADAT-Talentplus

Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Homepage REHADAT-Talentplus

Das Portal REHADAT-Talentplus steht nach einer Überarbeitung in neuem, responsiven Layout bereit: Mit praktischen Features und erweiterten Inhalten informiert das Portal Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darüber, wie sie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im eigenen Unternehmen beschäftigen oder ausbilden können.

Nur drei Prozent aller Behinderungen sind angeboren, nur wenige entstehen durch Unfälle, die allermeisten – fast 90 Prozent – durch Krankheiten im Laufe des Lebens. Das Thema ist daher für viele Unternehmen und ihre Beschäftigten von großer Relevanz. REHADAT-Talentplus informiert praxisnah zu wichtigen Fragestellungen zur beruflichen Teilhabe, bietet Handlungsempfehlungen sowie Hintergrundinformation zu rechtlichen Grundlagen und Förderungsmöglichkeiten.

Die Personalgewinnung wird im Zuge des Fachkräftemangels immer schwieriger. Deswegen sind vorhandene und noch nicht ausgeschöpfte Potenziale, wie die von Menschen mit Beeinträchtigungen, für Unternehmen zunehmend wichtiger. REHADAT-Talentplus zeigt, wie Menschen mit Behinderungen gezielt angesprochen werden können, welche Rolle die Unternehmenskommunikation und -kultur dabei spielen und was im Bewerbungsverfahren zu beachten ist. In REHADAT-Talentplus werden auch kontextbezogen Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen für Beratungen genannt, die wichtigsten Förderinstrumente sowie Hinweise zur barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung erläutert. Das umfangreiche Lexikon zur beruflichen Teilhabe erklärt alle relevanten Begriffe und rundet das Angebot ab.

Dazu Andrea Kurtenacker, Projektleiterin von REHADAT: „Seit vielen Jahren wird Talentplus von Unternehmen und Beschäftigten gleichermaßen genutzt. Unsere Zugriffszahlen belegen, dass der Bedarf an strukturierten Informationen zu diesem Thema sehr groß ist. Wir freuen uns daher sehr, dass wir REHADAT-Talentplus jetzt in einer modernisierten, völlig überarbeiteten Version zur Verfügung stellen können“.

Der direkte Link zum Portal: Homepage REHADAT-Talentplus

25.07.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neuer REHADAT-Podcast Teilhabe & Inklusion
  • REHADAT-kompakt: das Budget für Arbeit
  • Urteil: Arbeitsassistenz trotz Rente
  • Kurz erklärt: Was ist ein Kraftknoten?
  • Verzeichnis 2022: Produkte und Leistungen von WfbM
  • BMAS-Förderprogramm rehapro geht in die 3. Runde
  • BMAS veröffentlicht Teilhabebefragung
  • BIH veröffentlicht Online-Suche für Ansprechstellen
  • Aktion Mensch fördert Entwicklung von Inklusionsunternehmen
  • Promovieren mit Behinderungen – PROMI-Abschlusstagung
  • ICF-ANWENDERTAGE im September in Klagenfurt
  • REHADAT auf der REHACARE
  • REHADAT-Online-Seminare im Herbst

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

01.06.2022 | Gemeinsam Barrieren abbauen

Teilhabe & Inklusion – der REHADAT-Podcast

Foto von Rufus Witt mit Headset beim Podcasten

In unserem neuen Podcast "Teilhabe & Inklusion" spricht Moderator Rufus Witt mit seinen Gästen über die Barrieren des täglichen Lebens und stellt Instrumente vor, um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu gestalten.

Episoden und dazugehörige Transkripte finden Sie unter www.rehadat.de.

Abonnieren Sie uns bei Spotify, Apple Podcasts, deezer, amazon music oder podcast.de.

Es gibt komplexe Themen verständlich aufbereitet. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. 

23.05.2022 | Neues REHADAT-Erklärvideo

Das Budget für Arbeit einfach erklärt

Screenshot des Videos zum Budget für Arbeit © REHADAT

Das Budget für Arbeit soll werkstattberechtigten Menschen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern. Die einzelnen Schritte der Beantragung und was dabei zu beachten ist, beleuchtet das Erklärvideo zum Budget für Arbeit von REHADAT an einem Beispiel: Herr Esser möchte von einer WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln.

Im Video werden zentrale Themen wie die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle, der Lohnkostenzuschuss für Unternehmen und eine eventuelle Begleitung am Arbeitsplatz durch eine Arbeitsassistenz etc. behandelt.

Hier geht es direkt zum REHADAT-Video: Budget für Arbeit

22.04.2022 | Beschäftigungsquote von über 6 % in Verwaltung, Kraftfahrzeug- und Bergbau

BA veröffentlicht Statistik für 2020

Tortendiagramm Beschäftigungpflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber:  2020 gab es in Deutschland 173.326 beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Davon haben 128.533 schwerbehinderte Menschen beschäftigt. 44.793 haben keine beschäftigt. 68.453 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mussten keine Ausgleichsabgabe zahlen. © REHADAT

Einmal jährlich müssen beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Erfüllung ihrer Beschäftigungspflicht nachweisen. Auf Grundlage dieser Daten veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die jährliche Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen.

Die Statistik wird jährlich mit einer 15-monatigen Wartezeit veröffentlicht. Sie liefert Informationen über die Anzahl der anzeigepflichtigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen und weiteren arbeitgeberbezogenen Merkmalen, wie die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze (besetzt, unbesetzt) und die Ist-Quote. Daneben liefert sie Informationen über die Anzahl der schwerbehinderten, gleichgestellten und sonstig anrechnungsfähigen Personen in Beschäftigung, die bei diesen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern beschäftigt sind. Eine Aufteilung nach weiteren Merkmalen, wie zum Beispiel den Größenklassen, der Anzahl der Arbeitsplätze, den Wirtschaftszweigen und den Bundesländern ist zudem möglich.

Bei REHADAT-Statistik finden Sie die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick: Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen | REHADAT-Statistik

01.03.2022 | Schwerbehindertenanzeige zum 31. März 2022 fällig

Abgabe der Anzeige am besten elektronisch

Ein Kalenderblatt - angezeigt wird der 31. März

Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen im Sinne des § 156 SGB IX haben auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen (§ 154 SGB IX). Erfüllen Arbeitgeber ihre Beschäftigungspflicht nicht, entrichten sie eine Ausgleichsabgabe (§ 160 SGB IX).

Arbeitgeber, die im Jahr 2021 beschäftigungspflichtig waren, haben der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit bis spätestens zum 31.03.2022 die notwendigen Daten anzuzeigen (§ 163 SGB IX).

Am schnellsten geht das per elektronischem Versand der Anzeige mit der kostenlosen Software IW-Elan. Diese können Sie auf unserer Homepage www.iw-elan.de schnell und unkompliziert herunterladen.

Falls Sie für das Jahr 2021 eine Ausgleichsabgabe zu entrichten haben, ist diese mit Erstattung der Anzeige fällig, spätestens jedoch am 31.03.2022. Bitte zahlen Sie die Ausgleichsabgabe fristgerecht an das für Ihren Sitz zuständige Integrations-/Inklusionsamt. Für rückständige Beträge nach dem 31. März werden Säumniszuschläge erhoben (§ 160 SGB IX).

18.02.2022 | BIH veröffentlicht Jahresbericht

Behinderung und Beruf in Deutschland

Cover BIH-Jahresbericht 2020/2021

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat ihren Jahresbericht 2020/2021 mit einem Überblick über ihre Tätigkeiten veröffentlicht.

Im Bericht können Sie z. B. nachlesen, welche Leistungen an Arbeitgeber, schwerbehinderte Menschen, Inklusionsbetriebe oder Integrationsfachdienste geflossen sind. Oder wie die Instrumente zur Sicherung der Beschäftigung umgesetzt worden sind – die Präventionspflichten der Arbeitgeber, das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und der besondere Kündigungsschutz.

Ausgewählte Zahlen und mehr Informationen: Integrationsämter | REHADAT-Statistik

Zu diesem und weiteren BIH-Jahresberichten: BIH-Jahresberichte | REHADAT-Literatur

17.01.2022 | STARthilfe für Yannick Vossdahls

Jugendlicher mit Behinderung startet Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Ein junger Mann in Arbeitskleidung steht neben einem Lastenfahrzeug - hinter ihm liegen Bretterstapel für den Gerüstbau © LWL/Tentrup

Yannick Vossdahls war schon immer klar, dass er "irgendetwas Praktisches nach der Schule machen möchte". Das hat er nun geschafft und eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen. Unterstützt hat den 20-Jährigen mit Behinderung das NRW-weite Programm "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf" (KAoA-STAR), das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert.

Dabei profitierte Vossdahls neben dem praxisorientierten Schulkonzept an dem Förderzentrum zur individuellen Lebensgestaltung und Berufsbildung (FiLB) in Gütersloh (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) von einer zusätzlichen vertieften Berufsorientierung über das Programm KAoA-STAR, das die Fachkräfte des Integrationsfachdienstes begleiten und umsetzen.

Mehr Informationen: STARthilfe in das Arbeitsleben für Yannick Vossdahls (lwl.org)