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01.06.2022 | Gemeinsam Barrieren abbauen

Teilhabe & Inklusion – der REHADAT-Podcast

In unserem neuen Podcast "Teilhabe & Inklusion" spricht Moderator Rufus Witt mit seinen Gästen über die Barrieren des täglichen Lebens und stellt Instrumente vor, um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu gestalten.

Episoden und dazugehörige Transkripte finden Sie unter www.rehadat.de.

Abonnieren Sie uns bei Spotify, Apple Podcasts, deezer, amazon music oder podcast.de.

Es gibt komplexe Themen verständlich aufbereitet. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. 

31.05.2022 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • REHADAT-kompakt: Der Grad der Behinderung im Arbeitsleben
  • Neues REHADAT-Erklärvideo: Das Budget für Arbeit
  • Hilfsmittelsuche erweitert
  • Welche Hilfsmittel werden gerade entwickelt?
  • Kurz erklärt: Was sind Maustasten-Emulatoren?
  • Neues Look-and-feel: Projekte online aktualisieren in REHADAT-Forschung
  • 80 Andere Leistungsanbieter
  • Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen für 2020
  • Ausbildung für junge Menschen mit geistiger Behinderung in NRW
  • Aktion Mensch-Umfrage zu Mobilität und Barrierefreiheit
  • Tagung zu Barrierefreiheit in Betrieb und Werkstatt
  • 21. REHAB in Karlsruhe
  • ICF-ANWENDERTAGE im September in Klagenfurt

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

23.05.2022 | Neues REHADAT-Erklärvideo

Das Budget für Arbeit einfach erklärt

Screenshot des Videos zum Budget für Arbeit © REHADAT

Das Budget für Arbeit soll werkstattberechtigten Menschen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern. Die einzelnen Schritte der Beantragung und was dabei zu beachten ist, beleuchtet das Erklärvideo zum Budget für Arbeit von REHADAT an einem Beispiel: Herr Esser möchte von einer WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln.

Im Video werden zentrale Themen wie die Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle, der Lohnkostenzuschuss für Unternehmen und eine eventuelle Begleitung am Arbeitsplatz durch eine Arbeitsassistenz etc. behandelt.

Hier geht es direkt zum REHADAT-Video: Budget für Arbeit

22.04.2022 | Beschäftigungsquote von über 6 % in Verwaltung, Kraftfahrzeug- und Bergbau

BA veröffentlicht Statistik für 2020

Tortendiagramm Beschäftigungpflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber:  2020 gab es in Deutschland 173.326 beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Davon haben 128.533 schwerbehinderte Menschen beschäftigt. 44.793 haben keine beschäftigt. 68.453 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mussten keine Ausgleichsabgabe zahlen. © REHADAT

Einmal jährlich müssen beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Erfüllung ihrer Beschäftigungspflicht nachweisen. Auf Grundlage dieser Daten veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die jährliche Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen.

Die Statistik wird jährlich mit einer 15-monatigen Wartezeit veröffentlicht. Sie liefert Informationen über die Anzahl der anzeigepflichtigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen und weiteren arbeitgeberbezogenen Merkmalen, wie die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze (besetzt, unbesetzt) und die Ist-Quote. Daneben liefert sie Informationen über die Anzahl der schwerbehinderten, gleichgestellten und sonstig anrechnungsfähigen Personen in Beschäftigung, die bei diesen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern beschäftigt sind. Eine Aufteilung nach weiteren Merkmalen, wie zum Beispiel den Größenklassen, der Anzahl der Arbeitsplätze, den Wirtschaftszweigen und den Bundesländern ist zudem möglich.

Bei REHADAT-Statistik finden Sie die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick: Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen | REHADAT-Statistik

01.03.2022 | Schwerbehindertenanzeige zum 31. März 2022 fällig

Abgabe der Anzeige am besten elektronisch

Ein Kalenderblatt - angezeigt wird der 31. März

Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen im Sinne des § 156 SGB IX haben auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen (§ 154 SGB IX). Erfüllen Arbeitgeber ihre Beschäftigungspflicht nicht, entrichten sie eine Ausgleichsabgabe (§ 160 SGB IX).

Arbeitgeber, die im Jahr 2021 beschäftigungspflichtig waren, haben der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit bis spätestens zum 31.03.2022 die notwendigen Daten anzuzeigen (§ 163 SGB IX).

Am schnellsten geht das per elektronischem Versand der Anzeige mit der kostenlosen Software IW-Elan. Diese können Sie auf unserer Homepage www.iw-elan.de schnell und unkompliziert herunterladen.

Falls Sie für das Jahr 2021 eine Ausgleichsabgabe zu entrichten haben, ist diese mit Erstattung der Anzeige fällig, spätestens jedoch am 31.03.2022. Bitte zahlen Sie die Ausgleichsabgabe fristgerecht an das für Ihren Sitz zuständige Integrations-/Inklusionsamt. Für rückständige Beträge nach dem 31. März werden Säumniszuschläge erhoben (§ 160 SGB IX).

18.02.2022 | BIH veröffentlicht Jahresbericht

Behinderung und Beruf in Deutschland

Cover BIH-Jahresbericht 2020/2021

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat ihren Jahresbericht 2020/2021 mit einem Überblick über ihre Tätigkeiten veröffentlicht.

Im Bericht können Sie z. B. nachlesen, welche Leistungen an Arbeitgeber, schwerbehinderte Menschen, Inklusionsbetriebe oder Integrationsfachdienste geflossen sind. Oder wie die Instrumente zur Sicherung der Beschäftigung umgesetzt worden sind – die Präventionspflichten der Arbeitgeber, das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und der besondere Kündigungsschutz.

Ausgewählte Zahlen und mehr Informationen: Integrationsämter | REHADAT-Statistik

Zu diesem und weiteren BIH-Jahresberichten: BIH-Jahresberichte | REHADAT-Literatur

17.01.2022 | STARthilfe für Yannick Vossdahls

Jugendlicher mit Behinderung startet Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Ein junger Mann in Arbeitskleidung steht neben einem Lastenfahrzeug - hinter ihm liegen Bretterstapel für den Gerüstbau © LWL/Tentrup

Yannick Vossdahls war schon immer klar, dass er "irgendetwas Praktisches nach der Schule machen möchte". Das hat er nun geschafft und eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen. Unterstützt hat den 20-Jährigen mit Behinderung das NRW-weite Programm "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf" (KAoA-STAR), das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) koordiniert.

Dabei profitierte Vossdahls neben dem praxisorientierten Schulkonzept an dem Förderzentrum zur individuellen Lebensgestaltung und Berufsbildung (FiLB) in Gütersloh (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) von einer zusätzlichen vertieften Berufsorientierung über das Programm KAoA-STAR, das die Fachkräfte des Integrationsfachdienstes begleiten und umsetzen.

Mehr Informationen: STARthilfe in das Arbeitsleben für Yannick Vossdahls (lwl.org)

29.12.2021 | Neues Format REHADAT-kompakt

Erste Ausgabe: Inklusionsvereinbarung

Logo REHADAT kompakt

REHADAT veröffentlicht die erste Ausgabe des neuen Publikationsformats REHADAT-kompakt zum Thema Inklusionsvereinbarung. 
REHADAT-kompakt bringt Wissen zur beruflichen Teilhabe auf den Punkt. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema und bündelt Wissen auf maximal zwei Seiten. 
REHADAT-kompakt erscheint ab sofort viermal im Jahr.

Die erste Ausgabe informiert darüber was eine Inklusionsvereinbarung ist, warum sie sich lohnt, wer mit am Verhandlungstisch sitzt, wer helfen kann und was alles hineingehört. Abgerundet wird das Format durch Links zu weiterführenden Informationen.

Mit dem ersten Thema spricht REHADAT-kompakt direkt Arbeitgebende und die Interessenvertretung für Menschen mit Schwerbehinderungen (wie zum Beispiel Schwerbehindertenvertretung (SBV), Betriebs- oder Personalrat und Inklusionsbeauftragte) an.

Inklusionsvereinbarungen sind ein Instrument zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsleben. Unternehmen und Interessenvertretungen können konkrete Ziele und Maßnahmen vereinbaren, die individuell auf den Betrieb oder die Dienststelle zugeschnitten sind.
Dabei geht es nicht um theoretische Vorschriften oder bürokratische Anordnungen. Vielmehr geht es darum, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Betrieben zu erhalten oder zu schaffen.

Zur Publikation: REHADAT-kompakt | REHADAT Publikationen

20.12.2021 | REHADAT-Online-Seminare

Neue Termine

Laptop mit der Darstellung eines Video-Calls

Im nächsten Jahr finden wieder REHADAT-Online-Seminare statt. Die eineinhalbstündigen Seminare gibt es mit zwei verschiedenen Schwerpunkten:

Das Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten" vermittelt einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Dabei wird z. B. gezeigt, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen Menschen mit Behinderung gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Und Sie erfahren, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Das Seminar "Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen – wichtige Bausteine für Teilhabe" gibt einen Überblick über die rechtliche Regelungen des Hilfsmittelanspruchs, Leistungsträger und Abläufe sowie praktische Beispiele der Hilfsmittelversorgung und behinderungsgerechten Arbeitsgestaltung. Außerdem zeigen Ihnen die Referentinnen, wie Sie in REHADAT die besten Ergebnisse rund um das Thema Hilfsmittel recherchieren können.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

06.12.2021 | IW-Elan 2021 steht zum Download bereit

Schwerbehindertenanzeige abgeben

Schriftzug: NEU mit Ausrufezeichen

Ab sofort können Arbeitgeber ihre Schwerbehindertenanzeige für das Anzeigejahr 2021 abgeben. Dazu steht ihnen die kostenlose Software IW-Elan 2021 zur Verfügung. Die Software kontrolliert die Eingaben auf Plausibilität, führt die erforderlichen Berechnungen durch und ermöglicht die elektronische Abgabe der Anzeige.

Hier können Sie die Software kostenlos downloaden: Download der Software | IW-Elan

Bitte beachten Sie: Ab dem Anzeigejahr 2021 müssen Nutzerinnen und Nutzer nach dem elektronischen Versand der Anzeige aus IW-Elan keinen unterschriebenen Versandbeleg mehr an ihre Agentur für Arbeit schicken.

Um auf die Unterschrift verzichten zu können, wurde die Software IW-Elan um neue Pflichtangaben zum/zur „Ersteller/Erstellerin der Anzeige“ (Funktion, Vor- und Nachname sowie Telefon) ergänzt. Neben der Identifikation dienen die Angaben der Information, wer bei Rückfragen der Agentur für Arbeit oder des Integrations-/Inklusionsamtes Auskünfte über die Anzeige erteilen kann. Erst wenn diese Felder in IW-Elan gefüllt sind, wird der Versand aus IW-Elan möglich!