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21.12.2020 | Welche Leistungen wurden aus dem Topf der Ausgleichsabgabe bezahlt?

BIH-Jahresbericht veröffentlicht

Grafik aus BIH-Jahresbericht: Leistungen der Integrationsämter 2019, Gesamtausgaben 586 Mio. Mittel der Ausgleichsabgabe

Welche Leistungen haben Betriebe zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen erhalten? Wieviel Geld wurde für Arbeitshilfen, Arbeitsassistenz oder Qualifizierung an schwerbehinderte Menschen gezahlt? Welche Förderung haben Inklusionsunternehmen bekommen? Diese und andere Fragen beantwortet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen in ihrem neuen Jahresbericht 2019/2020.

Mehr Infos: www.rehadat-statistik.de/statistiken/leistungen/integrationsaemter

07.12.2020 | Ausgleichsabgabe für 2020 berechnen

IW-Elan steht zum Download bereit

Logo IW-Elan mit Info, dass das IW-Elan 2020 jetzt zum Download zur Verfügung steht

Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten müssen ihrer Agentur für Arbeit bis zum 31.03.2021 anzeigen, wie viele schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen sie 2020 beschäftigt haben. Diese Anzeige können Betriebe am einfachsten mit der Software IW-Elan erstellen, die ab sofort unter www.iw-elan.de zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

Das Programm rechnet aus, ob 2020 genügend Pflichtarbeitsplätze besetzt waren und – falls nicht – in welcher Höhe eine Ausgleichsabgabe zu zahlen ist. Die Anzeige kann dann elektronisch an die Bundesagentur für Arbeit geschickt werden. Einzig der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg muss noch unterschrieben per Post versandt werden.

Das Programm unterstützt die Anwenderinnen und Anwender mit vielen praktischen Funktionen wie Datenimport aus Personalsoftware, Datenübernahme aus dem Vorjahr, einer begleitenden Hilfe, Plausibilitätsprüfungen und einer korrekten Berechnung.

Wer keine Download-Möglichkeit hat, kann ab dem 12. Januar 2021 eine CD-ROM mit IW-Elan 2020 bei der Bundesagentur für Arbeit per Internetformular bestellen: www.iw-elan.de/service/bestellservice.

Nutzerinnen und Nutzer finden auf der begleitenden Internetseite www.iw-elan.de viele weitere nützliche Informationen: z. B. ein umfangreiches Lexikon, FAQs und Vorjahresversionen. Die Seite wurde neu aufgesetzt und ist nun responsive und barrierefrei.

03.12.2020 | Inklusionsvereinbarung leicht gemacht 

Neue REHADAT-App unterstützt Unternehmen 

Eine Person arbeitet an einem Laptop, auf dem die REHADAT-IV-App zu sehen ist.

In einer Inklusionsvereinbarung vereinbaren Arbeitgeberin oder Arbeitgeber, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation von Menschen mit Schwerbehinderung in ihrem Unternehmen.  Dabei geht es nicht um theoretische Vorschriften oder bürokratische Anordnungen. Vielmehr geht es darum, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Betrieben zu erhalten oder zu schaffen.

Mögliche Themen sind zum Beispiel: Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit und Teilzeitarbeit, anzustrebende Beschäftigungsquote, Ausbildung junger Menschen mit Behinderung oder Prävention. 

Mit der neuen REHADAT Inklusionsvereinbarungs-App können sich Unternehmen ein Dokument als Gerüst für ihre individuelle Vereinbarung erstellen.  Die App bietet dazu Bausteine an, die Nutzerinnen und Nutzer je nach Bedarf auswählen, sortieren und erweitern können. Ergänzt werden die Bausteine durch Beispiele, Hintergrundinfos, wichtige Fragen und Links. Die Vereinbarung kann dann im Dokument am eigenen Computer ausgearbeitet werden. 

Die App läuft in jedem Browser – egal ob auf dem Smartphone oder am Computer.  Hier können Sie die App aufrufen und direkt loslegen: www.rehadat-iv.app  

27.11.2020 | Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Der neue REHADAT-Newsletter ist online

Logo REHADAT-Newsletter: bunte Quader purzeln durcheinander

Lesen Sie, was es Neues bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gibt. In der sechsten Ausgabe 2020 finden Sie folgende Themen:

  •  Neu aufgelegt: Personalkompass Inklusion
  •  „Ich hör' wohl nicht richtig?!“ – Wissensreihe Hörbehinderung veröffentlicht
  •  Ergebnisse der REHADAT-Erhebung „Mit Rheuma im Job“
  •  Gestartet: DVfR-Befragung zu Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen
  •  Kurz erklärt: Was sind Datenbrillen?
  •  Urteil: Kein Anspruch auf Anhörung
  •  Mobil mit dem eigenen Auto – Umrüster machen es möglich
  •  Gerechtes Führen beeinflusst Fehlzeiten
  •  Kurz vorgestellt: Projekt „Leichte Sprache im Arbeitsleben“
  •  Inklusives Arbeiten im Sport: PASS liefert Informationen
  •  NRW-Programm „Schule trifft Arbeitswelt“ verlängert 

Hier können Sie den Newsletter aufrufen:  www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe/

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

26.11.2020 | REHADAT-Wissensreihe „Ich hör‘ wohl nicht richtig?!“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit einer Hörbehinderung

Ausschnitt Titelseite: 'Ich hör' wohl nicht richtig?!' mit geometrischen Formen in rosa und cyclam

Wie können Menschen mit einer Hörbehinderung möglichst gut am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt der neueste Band der REHADAT-Wissensreihe mit dem Titel „Ich hör‘ wohl nicht richtig?!“. Die Veröffentlichung beschreibt, wie Arbeit für Menschen mit einer Hörbehinderung gestaltet werden kann und hilft, die Beeinträchtigung besser zu verstehen. 

Hochrechnungen zufolge gibt es in Deutschland acht Millionen erwachsene Menschen mit einer so gravierenden Hörbeeinträchtigung, dass eine Hörhilfe oder medizinische Behandlung notwendig ist. Eine REHADAT-Befragung von Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit ergab, dass drei Viertel von ihnen herausfordernde Hörsituationen im beruflichen Alltag erleben. Gut die Hälfte fühlt sich nicht ausreichend zum Thema „Hörbeeinträchtigung und Beruf“ informiert. Immerhin kritisierte nur ein Viertel der Befragten eine wenig unterstützende Unternehmenskultur.

Die Ergebnisse sind in die neueste REHADAT-Wissensreihe eingeflossen. Die Broschüre beschreibt kommunikationsfördernde, organisatorische und technische Lösungsansätze, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Hörbehinderung anzupassen.

Darüber hinaus erhalten Interessierte grundlegende Informationen über das Thema Hörbehinderung und deren Auswirkungen auf das Arbeitsleben, z. B. Informationen über die Arten von Schwerhörigkeit, Hörhilfen, Kommunikationsformen, den Grad der Behinderung, Arbeitsschutz und Barrierefreiheit. Ergänzt werden die Informationen durch drei Interviews aus dem beruflichen Alltag.

Die Broschüre schließt mit weiterführenden Hinweisen auf REHADAT (u. a. auf Praxisbeispiele, Hilfsmittel, Ansprechstellen, Urteile, Literaturhinweise) und externe Quellen.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Unternehmen, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder Erkrankung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe sowie die Ergebnisse der Umfrage: www.rehadat.de/presse-service/publikationen.

19.11.2020 | Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen

DVfR startet Online-Befragung

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ziel der Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen: Im Zentrum steht das Erleben von (1.) Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedarf selbst. Daneben kommen aber auch deren (2.) Angehörige, (3.) Dienste und Einrichtungen der Rehabilitation sowie betriebliche Akteure, (4.) Dachverbände der Dienste und Einrichtungen, (5.) Leistungs- und Kostenträger sowie (6.) Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das weitere politische Handeln der Bundesregierung und aller anderen Beteiligten für Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Somit leisten alle Teilnehmenden einen Betrag zu mehr Inklusion in unserer Gesellschaft.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. Hier können Sie sie aufrufen: www.dvfr.de

16.11.2020 | REHADAT-Online-Seminare im November

Berufliche Rehabilitation und Teilhabe

Gut informiert mit REHADAT, daneben ein rotes Quadrat in einem größeren blauen Quadradt

Da unsere üblichen Präsenz-Seminare im Moment nicht möglich sind, bietet REHADAT im November wieder drei  Online-Seminare an. Die Seminare beschäftigen sich mit relevanten Fragen der (beruflichen) Rehabilitation und Teilhabe. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Berufliche Teilhabe gestalten
(Dienstag, 24. November 2020, 10.00-11.30 Uhr)
In diesem Online-Seminare geben wir Ihnen einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und  ordnen Auftrag und Ziel von REHADAT vor dem sozialrechtlichen Hintergrund von „Rehabilitation und Teilhabe“ ein. Außerdem zeigen wir anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen blinden Sachbearbeiter gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Abschließend stellen wir Ihnen vor, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung
(Mittwoch, 25. November 2020, 11.00-12.00 Uhr)
Wenn aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls Hilfsmittel erforderlich werden, übernimmt bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) diese in der Regel die Kosten. Hilfsmittel für die persönliche Nutzung bilden somit eine wesentliche Grundlage für eine gelungene Rehabilitation und damit auch für die Teilhabe von Menschen am sozialen und beruflichen Leben. Bei der Hilfsmittelversorgung durch die GKV sind einige wichtige rechtliche Grundlagen und Abläufe zu beachten, auf die wir im Online-Seminar eingehen.

Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
(Mittwoch, 25. November 2020, 14.00-15.00 Uhr)
Die Vielfalt an unterstützenden und innovativen Technologien bietet zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld bedarfsgerecht auszustatten und damit die Teilhabechancen für Menschen mit Leistungseinschränkungen zu verbessern. Sie erfahren in diesem Online-Seminar, welche technischen Hilfen einsetzbar sind und wo Sie sich einen Marktüberblick verschaffen können, wie eine behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung abläuft und wer Betriebe und Beschäftigte beraten sowie finanziell unterstützen kann.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: www.rehadat.de

12.11.2020 | Erhebung der Ausgleichsabgabe

BIH aktualisiert Handlungsempfehlung

Titelblatt: Schwerbehinderten Ausgleichsabgabe - Empfehlungen zur Erhebung / BIH

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat ihre Handlungsempfehlung zur Erhebung der Ausgleichsabgabe umfassend neu überarbeitet. Die Arbeitshilfe richtetet sich vorrangig an die Sachbearbeitung in den Integrations- und Inklusionsämtern und in den Arbeitsagenturen. Die Gliederung der Empfehlungen folgt nicht der Paragrafenfolge des Gesetzes (§§ 154 ff. SGB IX), sondern dem Aufbau des Vordrucks „Anzeige“ der Bundesagentur für Arbeit und orientiert sich somit an den Arbeitsabläufen der Sachbearbeitung.

Hier können Sie die Broschüre direkt downloaden (PDF, 1,6 MB): www.integrationsaemter.de

11.11.2020 | Berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes

Broschüre informiert Betriebe und Beschäftigte

Titelblatt REHADAT-Wissensreihe: Ich bin doch nicht aus Zucker! Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes gestalten lässt

Zum Weltdiabetestag am 14. November empfehlen wir gerne unsere REHADAT-Broschüre "Ich bin doch nicht aus Zucker!" Die Publikation beschreibt anhand praxisnaher Lösungen, wie z. B. moderne Therapien, gute Arbeitsorganisation oder der Einsatz von Hilfsmitteln die berufliche Teilhabe unterstützen können. Besonders wichtig sind auch informierte Arbeitgeber:innen und Kollegen:innen, die keine falschen Vorstellungen von der Erkrankung haben.

In kompakter Form werden Informationen z. B. über den Diabetes mellitus selbst, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, Auskunftspflicht, betriebliche Diabetesprävention, Therapie, Erste Hilfe, Arbeitsorganisation, Arbeitsumfeld und Hilfsmittel gegeben. Man findet außerdem weiterführende Informationen bei REHADAT, relevante Organisationen und Netzwerke sowie Literaturhinweise.

Die kostenlose Wissensreihe wendet sich an Betriebe, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

Hier können Sie die Broschüre downloaden (PDF, 915 KB): www.rehadat.de

12.10.2020 | Erfolgsfaktor Information

Ergebnisse der REHADAT-Befragung „Mit Rheuma im Job“

Tortendiagramm zur Aussage 'Ich fühle mich insgesamt gut im Job integriert' 45% stimmen voll zu, 39% stimmen eher zu, 13% stimmen eher nicht zu und 3% stimmen gar nicht zu

In Deutschland haben zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung, also etwa 1,5 Millionen Menschen, eine entzündlich rheumatische Erkrankung. Viele von ihnen sind im erwerbsfähigen Alter.

Die berufliche Situation von Menschen mit dieser Rheumaform ist bisher jedoch nur wenig erforscht. Daher hat REHADAT mit Unterstützung der Deutschen Rheuma-Liga, der Selbsthilfeorganisation Rheumaerkrankter, eine Befragung zur Arbeitssituation von Menschen mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen durchgeführt.

Erfreuliches Ergebnis für den Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober: Der Großteil der Befragten kann seiner beruflichen Tätigkeit weitestgehend uneingeschränkt nachgehen und fühlt sich insgesamt gut im Job integriert. Zwei Drittel nehmen ein unterstützendes Klima in ihrem Betrieb wahr. Nachholbedarf gibt es in Bezug auf Information und Kommunikation: 36 Prozent fühlen sich unzureichend zum Thema „Beruf“ im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung beziehungsweise Behinderung informiert. 

Das sind die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • 84 Prozent der Befragten fühlen sich insgesamt gut im Job integriert.
  • 71 Prozent können ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Arbeitsgestaltung im Großen und Ganzen uneingeschränkt ausüben.
  • 68 Prozent geben an, dass im Betrieb ein unterstützendes Klima herrscht.
  • 31 Prozent fühlen sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit ihrer Einschränkung informiert.

Mehr Informationen zur Befragung, zu den Einzelergebnissen und zum Fazit können Sie hier downloaden: www.rehadat.de.