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20.04.2021 | Inklusion bei Kammern stärken

BMAS startet neues Programm InKas

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Die Corona-Pandemie verringert die Teilhabechancen von Menschen mit Schwerbehinderung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nun das Programm "Inklusionsstrukturen bei Kammern stärken - InKas" gestartet. Ziel ist es, mehr Menschen mit Schwerbehinderung den erfolgreichen Abschluss einer betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Mit maximal fünf Millionen Euro sollen in einem Zeitraum von drei Jahren gezielte Maßnahmen der Kammern gefördert werden.

Hier können Sie die Förderrichtlinien aufrufen: www.bmas.de 

20.04.2021 | Wie erfüllen Unternehmen ihre Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen?

BA veröffentlicht neue Statistik

Diagramm

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre jährliche Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2019 veröffentlicht.  

2019 gab es in Deutschland 171.599 beschäftigungspflichtige Betriebe: davon hatten 127.803 Unternehmen schwerbehinderte Menschen beschäftigt, 43.796 hatten keine beschäftigt.

Insgesamt lag die Beschäftigungsquote bei 4,6 Prozent und blieb damit unverändert. Die privaten Unternehmen hatten dabei eine Ist-Quote von 4,1 Prozent – gegenüber einer Quote von 6,5 Prozent der öffentlichen Arbeitgeber. 

Über eine Million gleichgestellte oder schwerbehinderte Personen wurden auf einen Pflichtarbeitsplatz angerechnet. Knapp  8.500 gleichgestellte oder schwerbehinderte Auszubildende konnten auf jeweils zwei Pflichtarbeitsplätze angerechnet werden.

Mehr Statistiken zu Schwerbehinderung und der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung finden Sie auf der Webseite www.rehadat-statistik.de.

24.03.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter für 2021 ist soeben erschienen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Was REHADAT alles zu bieten hat: Neues Video online
  • Relaunch REHADAT-Adressen: Ansprechstellen und Dienstleister finden
  • IW-Report „Mit Rheuma im Job“
  • Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe? Verzeichnis 2021 veröffentlicht
  • Kurz erklärt: Was sind Screenreader?
  • Urteil: Kein Anspruch auf Arbeitsassistenz für einen Minijob
  • Neue Zahlen zur beruflichen Teilhabe
  • Versorgungsmedizin-Verordnung mit GdB-Tabelle 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

16.03.2021 | REHADAT-Adressen online

Finden Sie Ansprechstellen und Dienstleister zu Behinderung und beruflicher Teilhabe!

Screenshot REHADAT-Adressen: Adressen nach Themen, Anlaufstellen, Inklusionsbetriebe; Bild: drei Würfel mit Briefumschlag, Telefonhörer und @-Zeichen fliegen durch die Luft

Wir haben das Portal REHADAT-Adressen überarbeitet und es ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert.  

Nutzerinnen und Nutzer finden nach Themen sortiert über 13.000 Dienstleister, Organisationen, Beratungsstellen, Rehabilitations- und Bildungseinrichtungen sowie Anbieter inklusiver Beschäftigungsmöglichkeiten.

Neben den Adress- und Kontaktdaten wird über die Aufgaben und Angebote der jeweiligen Stelle informiert. Zu jeder Adressgruppe erhalten Nutzerinnen und Nutzer inhaltlich passende Angaben aus den anderen REHADAT-Portalen, beispielsweise Literatur, Fallbeispiele und Forschungsprojekte.

Neu im Portal ist der Punkt „Anlaufstellen“: Aufgeführt wird eine Auswahl der wichtigsten Erstanlaufstellen rund um Behinderung, Schwerbehinderung und Rehabilitation. Die genannten Organisationen und Stellen spielen eine besondere Rolle bei der Beratung zu Fragen der sozialen und beruflichen Teilhabe oder besitzen eine Lotsenfunktion im Behinderten- und Sozialrechtssystem.

Als weiterer neuer Service wurden die Angaben zu den Inklusionsbetrieben ausgebaut: Neben den Adressen und einer komfortablen Branchensuche bietet die Rubrik ausführliche Informationen zum Auftrag, zu Zielgruppen und zur Gründung von Inklusionsbetrieben.

„Viele Stellen unterstützen Menschen mit Behinderung und Betriebe bei der beruflichen Teilhabe. REHADAT-Adressen bildet umfassend die aktuelle Beratungs- und Inklusionsstruktur in Deutschland ab“ so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: REHADAT-Adressen (rehadat-adressen.de)

23.02.2021 | Schwerbehindertenanzeige zum 31. März 2021 fällig

Abgabe der Anzeige am besten elektronisch

Ein Kalenderblatt - angezeigt wird der 31. März

Arbeitgeber, die 2020 im Jahresdurchschnitt monatlich mind. 20 Arbeitsplätze (im Sinne der §§ 156 ff. SGB IX) hatten, sind anzeigepflichtig und müssen bis zum 31.03.2021 eine Anzeige über die Erfüllung der Beschäftigungspflicht bei der Agentur für Arbeit abgeben.

Am schnellsten geht das per elektronischem Versand mit der kostenlosen Software IW-Elan. Diese können Sie auf unserer Homepage www.iw-elan.de schnell und unkompliziert herunterladen.

Falls eine Ausgleichsabgabe zu zahlen ist, ist diese mit Abgabe der Anzeige fällig und muss an das zuständige Integrations- bzw. Inklusionsamt überwiesen werden. Bei Zahlung nach dem 31. März erhebt das Integrations- bzw. Inklusionsamt einen Säumniszuschlag.

23.02.2021 | Was REHADAT alles zu bieten hat

Neues Video online

Bildschirm mit REHADAT-Startseite, am Rand ein kleines Bild mit der Gebärdensprachübersetzterin

Unser neues Video gibt Ihnen einen Überblick, was die Informationsplattform REHADAT alles zu bieten hat: Praxiswissen zu allen Aspekten der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Zum Beispiel Informationen zu Arbeitsgestaltung, Hilfsmitteln und Förderung.

Projektleiterin Andrea Kurtenacker und das Team geben Ihnen einen Kurzeinblick in unsere Arbeit. Und was andere über uns denken, hören Sie von Dr. Rolf Schmachtenberg (BMAS), Dagmar Greskamp (Aktion_Mensch),  Hilde Imgrund (JobKompass der Alexianer Werkstätten) und der angehende Konditorin Frederike.

Hier können Sie das Video aufrufen: www.rehadat.de/ueber-uns.

21.12.2020 | Welche Leistungen wurden aus dem Topf der Ausgleichsabgabe bezahlt?

BIH-Jahresbericht veröffentlicht

Grafik aus BIH-Jahresbericht: Leistungen der Integrationsämter 2019, Gesamtausgaben 586 Mio. Mittel der Ausgleichsabgabe

Welche Leistungen haben Betriebe zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen erhalten? Wieviel Geld wurde für Arbeitshilfen, Arbeitsassistenz oder Qualifizierung an schwerbehinderte Menschen gezahlt? Welche Förderung haben Inklusionsunternehmen bekommen? Diese und andere Fragen beantwortet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen in ihrem neuen Jahresbericht 2019/2020.

Mehr Infos: www.rehadat-statistik.de/statistiken/leistungen/integrationsaemter

07.12.2020 | Ausgleichsabgabe für 2020 berechnen

IW-Elan steht zum Download bereit

Logo IW-Elan mit Info, dass das IW-Elan 2020 jetzt zum Download zur Verfügung steht

Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten müssen ihrer Agentur für Arbeit bis zum 31.03.2021 anzeigen, wie viele schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen sie 2020 beschäftigt haben. Diese Anzeige können Betriebe am einfachsten mit der Software IW-Elan erstellen, die ab sofort unter www.iw-elan.de zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

Das Programm rechnet aus, ob 2020 genügend Pflichtarbeitsplätze besetzt waren und – falls nicht – in welcher Höhe eine Ausgleichsabgabe zu zahlen ist. Die Anzeige kann dann elektronisch an die Bundesagentur für Arbeit geschickt werden. Einzig der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg muss noch unterschrieben per Post versandt werden.

Das Programm unterstützt die Anwenderinnen und Anwender mit vielen praktischen Funktionen wie Datenimport aus Personalsoftware, Datenübernahme aus dem Vorjahr, einer begleitenden Hilfe, Plausibilitätsprüfungen und einer korrekten Berechnung.

Wer keine Download-Möglichkeit hat, kann ab dem 12. Januar 2021 eine CD-ROM mit IW-Elan 2020 bei der Bundesagentur für Arbeit per Internetformular bestellen: www.iw-elan.de/service/bestellservice.

Nutzerinnen und Nutzer finden auf der begleitenden Internetseite www.iw-elan.de viele weitere nützliche Informationen: z. B. ein umfangreiches Lexikon, FAQs und Vorjahresversionen. Die Seite wurde neu aufgesetzt und ist nun responsive und barrierefrei.

03.12.2020 | Inklusionsvereinbarung leicht gemacht 

Neue REHADAT-App unterstützt Unternehmen 

Eine Person arbeitet an einem Laptop, auf dem die REHADAT-IV-App zu sehen ist.

In einer Inklusionsvereinbarung vereinbaren Arbeitgeberin oder Arbeitgeber, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation von Menschen mit Schwerbehinderung in ihrem Unternehmen.  Dabei geht es nicht um theoretische Vorschriften oder bürokratische Anordnungen. Vielmehr geht es darum, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Betrieben zu erhalten oder zu schaffen.

Mögliche Themen sind zum Beispiel: Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, Arbeitszeit und Teilzeitarbeit, anzustrebende Beschäftigungsquote, Ausbildung junger Menschen mit Behinderung oder Prävention. 

Mit der neuen REHADAT Inklusionsvereinbarungs-App können sich Unternehmen ein Dokument als Gerüst für ihre individuelle Vereinbarung erstellen.  Die App bietet dazu Bausteine an, die Nutzerinnen und Nutzer je nach Bedarf auswählen, sortieren und erweitern können. Ergänzt werden die Bausteine durch Beispiele, Hintergrundinfos, wichtige Fragen und Links. Die Vereinbarung kann dann im Dokument am eigenen Computer ausgearbeitet werden. 

Die App läuft in jedem Browser – egal ob auf dem Smartphone oder am Computer.  Hier können Sie die App aufrufen und direkt loslegen: www.rehadat-iv.app  

26.11.2020 | REHADAT-Wissensreihe „Ich hör‘ wohl nicht richtig?!“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit einer Hörbehinderung

Ausschnitt Titelseite: 'Ich hör' wohl nicht richtig?!' mit geometrischen Formen in rosa und cyclam

Wie können Menschen mit einer Hörbehinderung möglichst gut am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt der neueste Band der REHADAT-Wissensreihe mit dem Titel „Ich hör‘ wohl nicht richtig?!“. Die Veröffentlichung beschreibt, wie Arbeit für Menschen mit einer Hörbehinderung gestaltet werden kann und hilft, die Beeinträchtigung besser zu verstehen. 

Hochrechnungen zufolge gibt es in Deutschland acht Millionen erwachsene Menschen mit einer so gravierenden Hörbeeinträchtigung, dass eine Hörhilfe oder medizinische Behandlung notwendig ist. Eine REHADAT-Befragung von Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit ergab, dass drei Viertel von ihnen herausfordernde Hörsituationen im beruflichen Alltag erleben. Gut die Hälfte fühlt sich nicht ausreichend zum Thema „Hörbeeinträchtigung und Beruf“ informiert. Immerhin kritisierte nur ein Viertel der Befragten eine wenig unterstützende Unternehmenskultur.

Die Ergebnisse sind in die neueste REHADAT-Wissensreihe eingeflossen. Die Broschüre beschreibt kommunikationsfördernde, organisatorische und technische Lösungsansätze, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Hörbehinderung anzupassen.

Darüber hinaus erhalten Interessierte grundlegende Informationen über das Thema Hörbehinderung und deren Auswirkungen auf das Arbeitsleben, z. B. Informationen über die Arten von Schwerhörigkeit, Hörhilfen, Kommunikationsformen, den Grad der Behinderung, Arbeitsschutz und Barrierefreiheit. Ergänzt werden die Informationen durch drei Interviews aus dem beruflichen Alltag.

Die Broschüre schließt mit weiterführenden Hinweisen auf REHADAT (u. a. auf Praxisbeispiele, Hilfsmittel, Ansprechstellen, Urteile, Literaturhinweise) und externe Quellen.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Unternehmen, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder Erkrankung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe sowie die Ergebnisse der Umfrage: www.rehadat.de/presse-service/publikationen.