News 10

16.04.2019 | Schwerbehinderte Menschen in Beschäftigung

BA veröffentlicht Statistik

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Sie basiert auf den Daten, die von der Bundesagentur für Arbeit aus dem Anzeigeverfahren gemäß § 163 Abs. 2 Sozialgesetzbuch (SGB) IX zur Berechnung des Umfangs der Beschäftigungspflicht, zur Überwachung ihrer Erfüllung und der Berechnung einer unter Umständen fälligen Ausgleichsabgabe jährlich erhoben werden.

Die Statistik liefert Informationen über die Anzahl der anzeigepflichtigen Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen und weiteren arbeitgeberbezogenen Merkmalen, wie die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze (besetzt, unbesetzt) und die Ist-Quote. Daneben liefert sie Informationen über die Anzahl der schwerbehinderten, gleichgestellten und sonstig anrechnungsfähigen Personen in Beschäftigung, die bei diesen Arbeitgebern beschäftigt sind. Eine Aufteilung nach weiteren Merkmalen, wie z.B. den Größenklassen der Anzahl der Arbeitsplätze, den Wirtschaftszweigen und den Bundesländern ist zudem möglich.

Mehr Informationen finden Sie bei REHADAT-Statistik hier: www.rehadat-statistik.de

11.04.2019 | Stand der Inklusion in Deutschland

Themenheft Inklusion unter Mitwirkung von REHADAT erschienen!

Cover iwd-Themenheft Inklusion 2019

Vor zehn Jahren, im März 2009, ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Die Bundesregierung setzt diese mit den Nationalen Aktionsplänen von 2011 und 2016 um und will so die gleichberechtigte Teilhabe der mehr als zehn Millionen Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in Deutschland verwirklichen.

Das neu erschienene Themenheft Inklusion des Informationsdienstes des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd) in Zusammenarbeit unter anderem mit REHADAT wagt eine Bestandsaufnahme und liefert Antworten auf folgende Fragen:

Wie gut gelingt die gleichberechtigte Teilhabe in Deutschland, wie häufig besuchen Kinder mit einer Behinderung eine Regelschule, welche Schwierigkeiten haben sie beim Übergang in den Beruf, wie viele schaffen es als Erwachsene an eine Uni und auf den ersten Arbeitsmarkt? Und welche Fortschritte bringt Menschen mit Behinderung eigentlich die Digitalisierung?

Das Themenheft können Sie hier downloaden: www.iwd.de/iwd0819.pdf

 

 

 

 

 

28.03.2019 | News zur beruflichen Teilhabe!

REHADAT-Newsletter 2/2019 veröffentlicht

REHADAT-Logo © REHADAT

Viel Spaß beim Lesen des aktuellen REHADAT 2/2019 - Sie finden dort die folgenden Themen:

  • Urteil: Kosten für Hörgeräte werden übernommen
  • Datenbrillen als Hilfsmittel in der Logistikbranche
  • Testnutzerinnen und -nutzer für REHADAT-Hilfsmittel gesucht
  • EASTIN jetzt auch auf Chinesisch
  • GKV-Hilfsmittelverzeichnis komplett überabeitet
  • Reha- und Teilhabeforschende in Deutschland
  • Gemeinsame Empfehlung zum Reha-Prozess veröffentlicht
  • 14 Krankheitstage weniger durch Reha-Maßnahme
  • Inklusive Wege in Ausbildung?! Broschüre zeigt Beispiele aus der Praxis
  • Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben bei Flyinc
  • REHADAT auf der REHAB in Karlsruhe

Hier geht es zum aktuellen REHADAT-Newsletter: www.rehadat.de

08.03.2019 | Schwerbehindertenanzeige ist fällig

IW-Elan-Newsletter 1/2019 veröffentlicht

Ausschnitt aus dem IW-Elan-Newsletter 1/2019

Um Arbeitgeber an die Frist am 31. März 2019 zu erinnern, hat IW-Elan einen aktuellen Newsletter verschickt. Bis zu diesem Termin müssen beschäftigungspflichtige Arbeitgeber nämlich ihre Schwerbehindertenanzeige abgeben und ggf. ihre Ausgleichsabgabe bezahlen.

Mehr Informationen zum Anzeigeverfahren und den Newsletter finden Sie hier: www.iw-elan.de

 

 

21.02.2019 | Inklusive Wege in Ausbildung?!

Broschüre zeigt Beispiele aus der Praxis

Deckblatt der Broschüre

Eine Sammlung von Fallbeispielen zur Inklusion junger Menschen mit Behinderung veröffentlichte der Paritätische Gesamtverband. Anhand von Fallbeispielen werden individuelle Wege nach Verlassen der Schule geschildert und verschiedene Ausbildungsregelungen und Maßnahmen in ihrer Umsetzung nachgezeichnet. Quer durch die Fallbeispiele wird deutlich: Individuelle Begleitung und Assistenz, passgenaue, flexible Förderung und durchlässige Strukturen sind entscheidende Grundbedingungen für erfolgreiche Inklusion – egal, ob in der regulären, in der reha-spezifischen Ausbildungsförderung im dualen System oder in der schulischen Ausbildung.

Hier finden Sie mehr Informationen und den Download der Broschüre: www.jugendsozialarbeit-paritaet.de

29.01.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter!

REHADAT-Newsletter-Kopf © REHADAT

Wir haben heute unserer aktuellen Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen veröffentlicht. Sie finden darin folgende Inhalte:

  • Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe online
  • Gute Praxis: Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion
  • Urteil: Schadensersatz wegen verweigerter stufenweiser Wiedereingliederung
  • Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: REHADAT informiert
  • Sonderförderung der beruflichen Teilhabe durch Bund und Länder
  • Neue Förderleistungen: Sonderkondition für schwerbehinderte Langzeitarbeitslose
  • Neue Projekte und Studien
  • BIBB-Sammelband zu inklusiver Gestaltung beruflicher Bildung
  • Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze
  • Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache
  • AAATE 2019 "Global Challenges in Assistive Technology"
  • ICF-Anwenderkonferenz im März in Stendal
  • REHADAT auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg

Hier geht es zum aktuellen REHADAT-Newsletter: www.rehadat.de

29.01.2019 | Was Unternehmen zur Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe wissen müssen

Neues REHADAT-Portal informiert

Logo Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe

Ab einer Betriebsgröße von 20 Arbeitsplätzen sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Personen zu besetzen. Tun sie dies nicht, fällt eine sogenannte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe an.

160.000 Betriebe waren 2016 insgesamt von dieser gesetzlichen Regelung betroffen. 41.000 von ihnen hatten keinen einzigen Pflichtarbeitsplatz mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt und zahlten die volle Ausgleichsabgabe. Insgesamt mussten 97.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine monatliche Ausgleichsabgabe zwischen 125 und 320 € pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz bezahlen.

Um die Unternehmen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und der Reduzierung der Ausgleichsabgabe zu unterstützen, ist seit heute das neue Portal rehadat-ausgleichsabgabe.de online. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Personalabteilungen, Schwerbehindertenvertretungen und Steuerbüros können sich im neuen Portal über die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe nach § 160 SGB IX informieren.

Nutzer und Nutzerinnen finden im Portal Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie wird die Abgabe berechnet und entrichtet?
  • Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es?
  • Wie kann die Ausgleichsabgabe reduziert werden?
  • Welche Sonderregelungen gelten für kleine Betriebe und welche schwerbehinderten Beschäftigten zählen doppelt?
  • Welche Rolle spielen Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen?
  • Wofür wird das Geld verwendet, das in den Topf der Ausgleichsabgabe fließt?

Ein weiteres Plus der neuen REHADAT-Website: Nutzerinnen und Nutzer gelangen mit wenigen Klicks zu allen Informationen, die sich in den REHADAT-Portalen zur Ausgleichsabgabe finden, wie etwa zur Ersparnisrechner-App, zu den Kontaktdaten der Integrationsämter und Agenturen für Arbeit, zu Urteilen zum Thema Anzeigeverfahren und vielem mehr.

Dazu Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir freuen uns, den betrieblichen Akteuren eine neue praktische Informationsquelle speziell zur Ausgleichsabgabe anzubieten. Denn Unternehmen, die gut informiert sind, tun sich mit der Beschäftigung behinderter Menschen wesentlich leichter.“

Hier können Sie das neue Portal aufrufen: www.rehadat-ausgleichsabgabe.de

28.01.2019 | DisAbility Talent werden in Berlin

Programm startet in Kürze

disability-talent2

Das DisAbility Talent Programm vernetzt Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung mit Top-Unternehmen (SAP, BASF, Axel Springer, PwC, Robert Koch Institut und Sanofi) jetzt auch in Berlin. Studierende und AbsolventInnen mit Behinderung und chronischer Erkrankung bekommen die Gelegenheit, deutsche und internationale Unternehmen zu treffen, die eine Behinderung als positiven Aspekt des Profils schätzen. Jetzt schnell noch bis zum 10. Februar bewerben!

Mehr Informationen bekommen Sie hier: www.disability-talent.com

25.01.2019 | Gute Praxis!

Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion

Mann im roten Overall sitzt auf großen Holzfässern und hält ein kleines Holzfass unter dem Arm

Die Kölner Brauerei Früh bildet gezielt Menschen mit Behinderung aus und beschäftigt sie in Produktion, Verwaltung, Gastronomie und im eigenen Hotel. Früh setzt z.B. Menschen mit Einschränkungen der Mobilität, chronischen Erkrankungen, Gehörlosigkeit, Lernbehinderung und Autismus ein. Ursprünglich als Maßnahme gegen den Fachkräftemangel eingesetzt, gehört die Teilhabe von Menschen mit Behinderung heute fest zur Personalpolitik des Unternehmens.

Lesen Sie bei REHADAT-Gute Praxis, wie Früh anfängliche Probleme – auch unkonventionell – meistern konnte, welche Kontakte und Maßnahmen besonders nützlich sind und wie Kollegen und Kolleginnen reagiert haben: www.rehadat-gutepraxis.de

11.01.2019 | Bitte mitmachen!

Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze

Logo Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Barrierefreiheit von Arbeitsplätzen ist für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung häufig eine essentielle Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund führt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg jetzt eine wissenschaftliche Studie durch. Das Ziel der Studie ist es zu erfassen, inwiefern Unternehmen die Möglichkeiten der Förderung von barrierefreien IT-Arbeitsplätzen kennen und nutzen. Dazu führt die Hochschule jetzt eine Unternehmensbefragung durch.

Die Befragung dauert in etwa 10 Minuten. Bitte nutzen Sie folgenden Link: Befragung zu barrierefreien IT-Arbeitsplätzen