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Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht jährlich die Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen auf Grundlage der Daten aus dem Anzeigeverfahren. Die Statistik liefert z. B. Informationen über die Anzahl der anzeigepflichtigen Unternehmen, die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze (besetzt, unbesetzt) und die Ist-Quote. Daneben liefert sie Informationen über die Anzahl der schwerbehinderten, gleichgestellten und sonstigen anrechnungsfähigen Personen, die bei diesen Betrieben beschäftigt sind.

Grafik zur Aufteilung, wie viele Unternehmen Ausgleichsabgabe zahlen mussten Grafik zur Aufteilung, wie viele Unternehmen Ausgleichsabgabe zahlen mussten

2018 gab es in Deutschland 168.693 beschäftigungspflichtige Betriebe: davon hatten 125.695 Unternehmen schwerbehinderte Menschen beschäftigt, 42.998 hatten keine beschäftigt.

66.164 Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen mussten keine Ausgleichsabgabe zahlen. 102.529 Betriebe mussten Ausgleichsabgabe zahlen.

Insgesamt lag die Beschäftigungsquote bei 4,6 Prozent. Die privaten Unternehmen hatten dabei eine Ist-Quote von 4,1 Prozent – gegenüber einer Quote von 6,5 Prozent der öffentlichen Arbeitgeber. 

Über eine Million gleichgestellte oder schwerbehinderte Personen wurden auf einen Pflichtarbeitsplatz angerechnet. Mehr als  8.000 gleichgestellte oder schwerbehinderte Auszubildende konnten auf jeweils zwei Pflichtarbeitsplätze angerechnet werden. 

Mehr Statistiken zu Schwerbehinderung und der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung finden Sie auf der Webseite www.rehadat-statistik.de